
Bürgermeister Tillman Wahlefeld (r.) nimmt im Atelier Frank Fischer die Unterschriften entgegen. Mit dabei Anwohner und Agenda-Mitglieder: Albert Schencking, Amrei Wenzel, Nicolai vonSchabrowsky, Uwe Scherf und Frank Fischer (v.l.). ©Foto: Heiner Welchert
466 Unterschriften für eine Verkehrsberuhigung der Oberen Stadt übergeben
Die Initiative zur Verkehrsberuhigung der Oberen Stadt und der Arbeitskreis Mobilität und Verkehr der Weilheimer Agenda 21 haben Bürgermeister Tilmann Wahlefeld 466 Unterschriften von Anwohnerinnen, Anwohnern und weiteren direkt Betroffenen übergeben.
Mit ihrer Unterschrift fordern die Bürgerinnen und Bürger die Stadt Weilheim auf, wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der stetig zunehmenden Verkehrs- und Lärmbelastung in der historischen Oberen Stadt umzusetzen. Die Belastung durch den Durchgangsverkehr werde von vielen Anliegern inzwischen als kaum mehr tragbar empfunden.
Bei der Übergabe sagte Bürgermeister Tilmann Wahlefeld seine Unterstützung für die Einführung von Tempo 30 in der Oberen Stadt zu. Zudem kündigte er an, eine Arbeitsgruppe einzurichten, an der auch Vertreterinnen und Vertreter der Weilheimer Agenda 21 beteiligt werden sollen. Ziel ist es, gemeinsam praktikable Lösungen zur Verbesserung der Situation zu erarbeiten.
Gleichzeitig plädierte der Bürgermeister dafür, die Verkehrsproblematik in einem größeren Zusammenhang zu betrachten. Wie das Weilheimer Tagblatt am 22. Oktober 2026 berichtete, stellte er die grundsätzliche Frage: „Wie wollen wir den zunehmenden Verkehr in der Stadt künftig managen? Da spielt auch die Umfahrung eine Rolle.“
In diesem Zusammenhang sprach sich Wahlefeld dafür aus, die Diskussion über eine Umgehungsstraße erneut aufzunehmen. Das Projekt war 2022 nach einer Bürgerbefragung gestoppt worden. Nun müsse die Situation vor dem Hintergrund der seither gemachten Erfahrungen neu bewertet werden. Der Bürgermeister betonte, die Diskussion solle öffentlich, fair und ergebnisoffen geführt werden.
Für die Initiative und den Arbeitskreis Mobilität und Verkehr steht zunächst die Entlastung der Menschen in der Oberen Stadt im Mittelpunkt. Die hohe Zahl der Unterschriften zeigt, wie groß der Handlungsbedarf aus Sicht der Betroffenen ist. Nun gilt es, die angekündigten Schritte zügig umzusetzen und gemeinsam an einer nachhaltigen Verkehrslösung für Weilheim zu arbeiten.
Hier der Bericht im Weilheimer Tagblatt vom 22. Oktober 2026
Verkehrsberuhigung Obere Stadt: Weilheim braucht Entlastung
Der Arbeitskreis Mobilität und Verkehr setzt sich für eine spürbare Verbesserung der Verkehrssituation in der historischen Oberen Stadt ein: Tempo 30, Lkw‑Verbot über 7,5 t, sichere Querungen und mehr Schutz für Anwohner, Geschäfte und alle Verkehrsteilnehmer. Mit einem neuen Antrag im Verkehrsausschuss und einer breit unterstützten Unterschriftenaktion wollen engagierte Bürgerinnen und Bürger endlich Bewegung in die seit Jahren ungelöste Situation bringen.
>> Alle Details und den vollständigen Antrag finden Sie im PDF „Verkehrsberuhigung Obere Stadt“
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Presselinks
Kreisbote, 17.10.2025:
https://www.kreisbote.de/lokales/weilheim-schongau/die-verwaltung-prueft-noch-ausstehende-stellungnahmen-der-fachbehoerden-93987447.html
Tagblatt, 8.10.2025
Kreisbote, 2.10.2025
https://www.kreisbote.de/lokales/weilheim-schongau/neuer-antrag-fuer-tempo-30-und-lkw-verbot-in-der-oberen-stadt-weilheim-93966733.html
links zu weiteren Themen:
- 21.01.2026 Neue Ideen zum Parken in Weilheim (Merkur)
- 16.06.2025 Nicht mehr „in die Mitte reinzittern“: Sicherer zum Weilheimer Bahnhof radeln (Merkur)
- 08.08.2024 Neue Pläne für den Weilheimer Bahnhof (Merkur)
- 18.01.2023 Weilheim: Wo bleiben die beschlossenen Verbesserungen für Radler? (Merkur)
- 16.10.2021 Mehr Sicherheit auf Weilheims Straßen: Der Arbeitskreis „Verkehr“ weiß, wie‘s klappt (Merkur)
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